11. Mai Cottonwood Road – St. George

Über den Glen Damm fahren wir wieder zur Cotton Wood Road, diesmal von der anderen Seite. Die White Ghosts kosten uns zu viel Zeit und zu viel wandern. cimg0981

Vor allem haben wir mit Dirtroads nicht so gute Erfahrungen gemacht. Durch Zufall halten wir am Parkplatz zu den Toads und Hoodoos an, ein kurzer Walk und wir sind bei den roten Hoodoos und den weißen Sandklumpen.

Nicht so gut wie die Geister aber trotzdem lohnenswert. In Kanab ist Fahererwechsel und so kann ich auch an der Höhle stoppen, an der wir vor 5 Jahren dran vorbeigefahren sind. Marcus ist bereit höchstens 5 Dollar Eintritt zu bezahlen. In der Tat sind es 5 Dollar pro Person und diese Höhle ist wirklich anders als alle anderen zuvor. Die Höhle war eine ehemalige Kneipe, die zum Museum umgemodelt wurde, doch die Theke gibt es immer noch. Das Museum ist ein Sammelsurium aus Steinen, Töpfen, Dinofußspuren und Geldscheinen, hä ? Seltsame Höhle.

Die Coral Pink Sand Dunes

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cimg0990hatten wir zwar schon damals besucht, aber was soll`s. Die letzten Sonnenstrahlen haben wir dort noch für schöne Fotos ausgenutzt, um dann den Umweg über den Scienic byway durch den Zion zu fahren.dscn0897

 

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Wir erinnern uns an unsere alte Wanderungen dort und erkenne vieles wieder. Durch Hurricane durch schaffen wir es nicht ganz, wir brauchen doch noch einen Kaffee zur Stärkung. Das Hotelcimg0998 in St George finden wir direkt und es ist nur einen Steinwurf von unserem Hotel von vor 5 Jahren entfernt. Wir drehen eine Runde durch den Pool und gehen zu Fuß 4 Blocks zum empfohlenen Thailänder downtown. Downtown entpuppt sich als ein Platz, der ein bisschen Europäisch wirkt, etwas mit Grün aufgelockert und augenscheinlich nicht so quadratisch. Das Essen ist gut  aber viel zu viel. Das Warten auf einen Tisch auf einer Bank vor dem Klo hatte sich dann doch gelohnt. Den Rest des Essens nehmen wir als Doggiebag mit und spazieren zurück zum Hotel. Aus vorbeifahrenden Autos kommen dann die Schmährufe:“ He crazy couple!“ Seltsam die Amis, hier geht keiner zu Fuß, kein Wunder, dass sie alle Übergewicht haben.

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10. Mai Page , Birthday Arch Hike

Nicht weit von Page gibt es die Wanderung zum Birthday Arch. cimg0947Wir fahren uns auf dem sandigen Parkplatz kurzfristig fest, trotz 4- Rad- Antrieb. Ich grabe die Hinterreifen frei und weiter ging`s.

Aufs Geradewohl klettern wir auf den Felsen rum und finden keinen Arch, 2 Stunden haben wir auch so Spaß, besonders als Marcus einen Stein von einem Anhang rollen will. Anstatt runter, rollt ihm der Stein entgegen, sehr lustig. Wir gehen dann irgendwann dann doch noch in die richtige Richtung und finden den Arch, den Oscardscn0839 und zwei Minislots. Zurück geht es den richtigen Weg durch die Wash.

War wirklich cool, nach dem Bier gab es erst einmal Kaffee, Kuchen und Smoothies. Da endlich die Sonne wieder lacht, hat Marcus sich sein Gesicht beim Liegen am Pool leicht verbrannt.

Morgen geht`s nach St. George.

09. Mai Horseshoebend / Waterhole Canyon

cimg0898Frühstück im Hotel mit fertig gekochten und gepellten Eiern, sie schmeckten. Das übliche Sub und diesmal sogar mit Cockies, die dufteten so gut, dass ich 2 mitnehmen musste.

Die Straße nach Flagstaff ist nach einem Erdrutsch im Februar gesperrt, so dass unsere ursprünglicher Plan ins Wasser fällt. Wir kraxeln nochmal den Horseshoebend hoch und ich kämpfe mit der Höhe, während Marcus mich mit dem Finger Richtung Kante gestupst hat. Die Indianerinnen hatten zwar schöne Schmetterlingsringe, allerdings viel zu teuer. Wir entscheiden uns die permit für den Waterhole Canyon zu holen. Am Upper Antelope weiß die doofe Indianerin nichts von der Permit und will uns Eintrittskarten für den Antelope Canyon zu verkaufen. Am Häuschen an der Einfahrt dagegen ist der Waterhole Canyon ein Begriff und für 10 Dollar bekommen wir den Wisch. Ups, schon wieder Burger King, der Schulbus steht auch direkt davor. Gestärkt geht es am nicht so groß wie Canyonrand entlang auf der Suche nach der Great Wall, dscn0809cimg0905sie ist zwar nicht so großartig wie gedacht, aber einer Welle sieht sie trotzdem ähnlich. Wir klettern am Ausstieg in den Canyon und gehen eine Weile Richtung Eingang. Ein mit Wasser gefülltes Pothole versperrt uns den Weg, also alles oben zurück und beim Eingang rein. Da haben wir irgendwann das selbe Problem und es beginnt zu regnen. Fluchtartig bläst Kater zum Rückmarsch ( man muss dazu sagen, dass er gestern im Internet sich die Flash Floods angeschaut hat und jetzt schon förmlich das Wasser auf uns zu kommen spürt.) Beim Ausstieg hat er sich dann doch beruhigt, außer Regentropfen gab es kein anderes Wasser und so haben wir uns dann auch noch in den anderen Teil des gewagt. Das Autowrackdscn0817 im Canyon kannte wir schon von 2008, aber als wir dort ankommen, prasselt der Regen da nieder und die Flash Flood kommt angerollt, Scherz !

Wir besuchen noch den Glen Damm, fahren zum Aussichtspunkt über den Lake Powell

und essen Sub und trinken heimlich Bier als Subwaybechern als Tarnung. Was will man mehr ?!Habe ich ganz vergessen: Kater war wieder beim Frisör, bei dem er auch vor 5 Jahren war.Nachmittags will keiner der drei Frisöre meine Wimpern färben, Kater schläft derweil. Waschen ist eine gute Idee. Die Deutschen haben alles belagert, erstmal warten. Es gibt wieder Kartoffeln und wir schauen uns den Trailer von Hangover III an.

8. Mai Mexican Hat- Page

Das teuerste Hotel der Reise hatte kein Frühstück für uns, dafür hatten wir aber vorgesorgt. Das Wetter war schlecht, Regen und düstere Wolken am Himmel. Monument Valley cimg0796lag quasi im Schatten, auch das Ausharren brachte keine Besserung, das Tal blieb düster,cimg0802 da helfen nur die Erinnerungen an 2008….SONY DSC

Wir fahren weiter Richtung Page. Kayentas Burger King verschmähen wir erst einmal und rechnen fest damit, dass Page über ein ähnliches Restaurant verfügt. Ein National Park liegt noch auf unserem Weg mit indianischen Cliffhouses. Mitnehmen was geht, ist ja umsonst. Den Plan habe ich zwar in der Hand, trotzdem gehen wir den falschen Weg und landen am Dramatic Lookcimg0809

über dem Canyon. Auch schön, aber nicht zielführend, also noch mal den anderen Weg und siehe da das Cliffhouse ist ganz weit weg in der anderen Canyonwand. cimg0812Mein Magen knurrt und noch über eine Stunde Fahrtzeit bis Page. Wir stürmen fast die Burger Braterei und essen uns glücklich. Eine Stunde wird uns in der neuen Zeitzone geschenkt, dadurch ist aber auch unser Hotelzimmer noch nicht fertig. Hmm, warten im Auto ist doof, besonders weil Marcus aufs Klo muss. Der Hotelier hat ein Einsehen und gibt uns doch noch ein Zimmer zum Direkt-eincheck. Wir beschließen noch den Lower Antelope Canyon zu machen. Ein schöner Slot, in dem einmal 13 Menschen nach einer Flash Flood ertrunken sind. Wir machen viele Fotos und lassen viele Fotos von uns machen. Nach knapp einer Stunde ist es auch schon wieder vorbei.

Den Superwalmart haben wir noch in guter Erinnerung und kaufen Aspirin, Kartoffeln und Reis für die Mirkowelle und endlich eine aktuelle CD, da wir öfter nur so doofe Sender bekommen. Als wir aus dem riesigen Shoppingland rauskommen, ist es dunkel und wir sind müde und hungrig. Im Hotel zaubern wir gesundes Essen: Kartoffeln mit Sauerrahm, Gurken und Babymöhren. Unsere Mägen wissen gar nicht wie ihnen geschieht und arbeiten noch an den gesunden Speisen, während wir schon eingeschlafen sind.

 

7. Mai Monticello- Natural Bridges- Valley of Gods- Mexican Hat

cimg0728Es regnet auf dem Weg zu den Natural Bridges, dabei wollten wir doch dort wandern. Die vollen 11 Meilen haben wir uns schnell abgeschminkt, das Wetter ist zu unbeständig. Nachdem wir uns alle drei Brücken von oben angeschaut hatten, wollten wir unser Auto an der 2. Brücke parken, uns von anderen Besuchern zur 3. Brücke mitnehmen lassen und von dort zurück zum Auto wandern. Die kurze Regenfront wollten wir noch abwarten, aber es wurde noch schlimmer: Hagel, Schnee.

Der ganze Canyon  glänzte weiß, zu gefährlich zum Wandern. Wir fahren über eine weiße Straße wieder Richtung Blanding. An einer Tanke kaufen wir Kaffee und eine riesige saure Gurke, igitt die schmeckt nur nach Salz. Im Gooseneckpark war das Wetter wieder okay, Tshirt Temperaturen und wieder Sonne mit Wolken. Gooseneck hat zu viele Kurven, so dass man 3 Bilder schießen muss.

Wir haben noch genug Zeit und fahren über die Dirt Road ins Valley of Gods, hier soll angeblich Forest Gump gedreht worden sein, hmm.

Das Hotel in Mexican Hat ist schön, aber auch das teuerste auf der Reise. Wir gehen in den Pool, der direkt über dem Fluss liegt. Der normale Pool als auch der Hot Tub sind bestens temperiert. Wir genießen den Luxus in der Sonne.

Abends sind wir im Swinging Steakhouse. Für ein Schweinegeld kann man hier Steaks mit Bohnen, Salat und Brot bekommen. 18 % Trinkgeld werden auch noch zu den Preisen addiert. Mit dem kleinen und mittleren Steak und 2 Bier bekommen wir eine Rechnung von 85 Dollar, autsch, aber geschmeckt hat es super und urig war es auch. Der Außenbereich des Swinging Steak füllt sich immer mehr, ein lohnendes Geschäft.

Wir kaufen Milch und Brot an der Tanke fürs Frühstück morgen.

6. Mai Monticello- Needles

dscn0736Die besondere Wanderung in den Needles stand auf dem Programm, aber das Wetter spielte zum ersten Mal in diesem Urlaub nicht mit. Es wurde auch auf der einstündigen Anfahrt zum Elephant Hill nicht besser. Wir versuchen es trotzdem in unseren Regenjacken, dscn0711aaber nach kurzer Zeit geben wir auf. Im Regen macht es keinen Spaß. Wir fahren zu dem anderen Trailhead, dscn0716essen ein Sub und trinken Bier, damit sieht die gleich anders aus. Kater will noch auf den Felssen rumklettern und kommt erst nach einer ganzen Weile wieder. Zusammen klettern wir auf die Felsen und haben plötzlich eine super Aussicht auf die Needles, echt cool. Wir finden noch einen Burger aus Stein und plötzlich kommt auch die Sonne raus. Das war Schicksal.

Wir fahren noch zur Bachquelle und machen eine kurze Rundwanderung. Auf dem Weg nach Hause bekommen wir Hunger. Bei der Pizzeria bestellen wir uns die größte Pizza, die es gibt und lassen sie uns zum Motel bringen. Wir schaffen sie nicht ganz und packen den Rest für den nächsten Tag ein.

5. Mai Moab-Needles-Monticello

Bei Dennys dauert das Frühstück ganz schön lange, cimg0657aber dafür ist es auch extrem üppig. Dennoch könnten wir uns direkt wieder hinlegen, aber es geht in den abgelegenen Teil der Canyonlands zu den Needles zu unserer „Hauswanderung“, die uns vor 5 Jahren so gut gefallen hat und von der ein Foto bei uns im Wohnzimmer hängt. Mit 4-6 Stunden ist sie angeschrieben, wir starten um 12:45 und genießen die Gegend. Wir erkennen vieles wieder, suchen aber verzweifelt unser Wohnzimmerbild.

Nach 4,5 Stunden sind wir zurück inklusive Pausen. In Monticello hat am Sonntag nur die Maverick Tanke auf und wir kaufen was zu essen.

Im Monticello Inn findet die nervige Hotelfrau die Reservierung nicht, dabei sind wir ganz schön müde. Ich muss es ihr auf meiner emailzeigen und nachdem sie uns noch ihren Sermon zu Sehenswürdigkeiten und Restaurantempfehlungen runterleiert, bekommen wir irgendwann den Schlüssel. Ich bade erstmal und wir lassen den Tag mit Mikrowellenessen und Bier ausklingen in getrennten Betten.