30. April Hurricane- Escalante

Nachdem Marcus sich gestern noch alles im Internet über Offroad-Fahren angelesen hat, geht er erst mal 100 Meilen bis dorthin.

In Kanab kaufen wir noch mal Mirkowellenessen, Obst, Bier gab es keins und essen bei Mc Donalds igitt inzwischen.

Die Dirtroad kann von any car befahren werden, also erst einmal alles gut. Die Straße ist wirklich gut und es geht schnell voran. Wir nehmen sogar noch den Grosvenor Archcimg0534 mit. Eigentlich wollten wir die laut Plan eingezeichnete Abkürzung durch Kodachrome Basin nehmen, aber es ging dort keine Zufahrt nach Escalante, also drehen wir wieder um. cimg0541In Escalante im Circle D Hotel schlafen wir erst einmal eine Runde, kaufen dann ein, tanken und machen uns noch mal auf den Weg zur Hole in the Rock Road. Wir fahren bis Devil`s Garden cimg0551und machen schöne Fotos von den Felsskulpturen. Abends gehen wir Pizza essen und liegen schnell im Bett.

 

1. Mai Escalante

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Peek a Boo und Spooky cimg0586stehen auf dem Programm. 2 Slotcanyons, die man nach 28 Meilen über die Hole in the Rock Raod erreicht. Mit Sub und genügend Getränken stapfen wir den Trail zum Canyon hinunter. Ich sehe noch einen Einstieg zum Slotcanyon, dscn0487aber er meint, dass es der falsche ist. Bald kommen wir zu einem anderen und quetschen uns durch die engen Felsen. Wir treffen ein kanadisches Paar 63 und 72. Bide erzählen uns, dass sie sich bei Peek a Boo nicht rauf getraut haben, also doch der andere Canyon. Gemeinsam gehen wir zum Einstieg. Ich klettere also neben dem Canyon hoch und suche mit Hilfe der Steinmännchen den Zugang, finde ihn nach einer ganz schönen Kraxelei den Einstieg. Im Slot laufe ich den anderen entgegen. Am Einstieg helfen wir Susan und Raul hoch.dscn0473 Ich bin ja schon oben und zu viert klappt super. Wir zeigen den beiden den Ausstieg und den Weg zurück und gehen selber auf dem Verbindungsweg zum Spooky Canyon. Wir klettern dort drin herum und trauen uns an einem großen Drop off nicht mehr weiter. Riesige Felsbrocken liegen dort kreuz und quer und wir wollen unser Schicksal nicht herausfordern. Zurück zum Eingang und dann über den Canyonrand zurück bis zum Ausgang. Von dort aus auch noch mal rein und es wird wirklich ein Gequetschedscn0471 dscn0475 bis zu den Felsbrocken. Also wieder zurück und zum Parkplatz und von dort aus zum Big Horn Slot, aber zuerst die Subs. Zwischendurch treffen wir Franzosen, die alles besser wissen und die Canyons vertauschen. Wir klären sie auf und nach einer Weile geben sie uns Recht. Marcus gibt auf der Dirtroad alles und braust mit 40 Meilen dahin. Ich schlafe neben ihm wieder ein, plötzlich macht es „pling“ und die Reifendruckanzeige leuchtet auf. Marcus macht die Tür auf und es zischt aus dem Hinterreifen. Wir schaffen es noch 3 Meile bis zur richtigen Straße und versuchen uns im Reifenwechseln. Der Wagen kommt mit dem Wagenheber nicht hoch genug. Als wir merken, dass wir an der falschen Stelle an der Karosserie angesetzt haben, kommen Raul und Susan angebraust.

Sie helfen uns. Raul ist perfekt ausgestattet und hat sofort den richtigen Hebepunkt gefunden. Die Männer wechseln den Reifen und wir fahren zu viert zur Tankstelle. Die erste Tankstelle kann nichts machen, verweist uns aber an die nächste. Hinter der Tankstelle ist eine große Autoreparaturwerkstatt und wir sehen viele neue Reifen. Wir verabschieden uns von Raul und Susan und über den Mechanikern unseren Reifen. dscn0492Er kann geflickt werden, 27 Dollar und 5 Dollar Tipp. Wir haben mal wieder Glück gehabt, was für ein Abenteuerurlaub. Den Rest des Abends essen wir Mikrowellenessen und bereiten uns für morgen auf die Wasserfallwanderung vor, vielleicht auch noch Big Horn Slot.

29. April Hurricane – Hildale

Wir haben in dem netten Motel verlängert. Jetzt machen wir uns in Ruhe auf die Bergwanderung zu den White Domes. Bis Hildale brauchen wir eine halbe Stunde und finden in dem Mormonendorf erst nicht dir richtige Straße, doch dann haben wir sie, die Water Canyon Road.cimg0466

Ziemlich tief gefurcht ist sie aber wir haben ja den Jeep. Am Trailhead sind wir mal wieder nicht allein und starten gemeinsam mit den Mormonen, die alle irgendwie gleich aussehen. Wir stapfen durch den Sand dem Berg entgegen, durch den schönen Canyon und dem fließenden Wasser. Dann sind wir im Bachbett, links und rechts steile Riesenfelswände und auf einem Baumstamm, der über der Schlucht liegt, sitzen ein paar Mormonen haben Spaß. Sie zeigen uns den Einstieg in die Wand und wir klettern weiter in Richtung Gipfel. cimg0470Oben angekommen werden wir von Steinmännchen zum Rim fehlgeleitet, denn eigentlich müssen wir wieder ins Bachbett. Eine halbe Stunde kostet uns der Umweg und mich vor allem Kraft. Dann haben wir auch dank GPS das Ziel vor Augen. Eine Stunde lang geht es über Felsplatten bis zu den White Domes, cimg0484die unterwegs nicht näher rücken wollen. Sie sind wunderschön, cimg0493 cimg0492 cimg0491 cimg0490 cimg0489 cimg0488 cimg0487 cimg0486 cimg0485einfach atemberaubend, eine exquisite Wanderung. Der Rückweg ist anstrengend und steil, mein Knie weigert sich immer mehr, aber am Ende schaffen wir es doch. Wir bekommen unser Belohnungsbier am Jeep und sausen zum Hotel. Im Hotel pfeifen wir uns den übriggebliebenen Chinafraß rein, hängen im Whirlpool ab und schlafen schlecht, weil die Zimmernachbarn so laut streiten. Mein Hämmern gegen die Wand bringt bei den Nachbarn Ruhe und einen hellwachen Kater, der mal wieder alles verschlafen hat. Na dann: gute Nacht!

 

28. April Vegas- Valley of Fire- Hurricane

That`s what you get from waking up in Vegas…In der Lobby ist ein gestrandeter Typ mit dem Frühstück beschäftigt und brabbelt mich an, dass er die ganze Nacht nicht geschlafen hat. Es ist kurz nach 8. Wir sind erst um 9 Uhr zusammen beim Frühstück und bekommen nur noch die Reste, egal.cimg0389

Eine Stunde fahrt und wir sind im Valley of Fire cimg0412und wandern zur Firewave cimg0420und machen lustige Fotos. cimg0429Zurück an den white domes unterhalten wir uns mit einem deutschen Paar über Wanderungen in den USA. Kater findet die Unterhaltung doof. Wir gehen noch den Mouse`s Tank Trail und bestaunen die Felsmalereien.cimg0440 Kater putzt noch zwei Felsen vom Sand frei, die wie die Wave in Miniatur aussehen, sehr süß, ich schieße ein Foto und werde zu Hause vergleichen. Atlas Rock und Arch Rock noch und den Elephant Rock,cimg0462 dann verlassen wir den Park in Richtung Hurricane, fahren auf der 15. durch eine fantastsiche Canyonlandschaft vorbei an St George bis Hurricane. Pool, chinesisches Essen und Shopping, uns geht’s gut.

27. April Death Valley

CIMG0356 Heute Morgen hat es mit der Buchung in Moab wunderbar geklappt, trotz Wochenende im begehrten Moab. Marcus fährt gerade dem Death Valley entgegen, in 50 Meilen ist Wechsel, aber hier sieht schon alles total tot aus. Die Wanderung im Mosaic Canyon hatte ich eigentlich ausgeschlossen, da wir ja im Death Valley sind, aber dann sehen wir das Hinweisschild auf den Canyon und drehen. Die Dirtroad fürht bis zum Canyon Eingang. Da es so heiß ist, haben wir uns auf 10 Minuten reinwandern geeinigt. Der Canyon ist toll und die vielen kleinen Steinchen sind so in die Wände gepresst,CIMG0360dass es wirklich wie ein Mosaik aussieht. Auf einem Felsen liegt ein Damenstrohhut, wenn der auf dem Rückweg noch da liegt, nehme ich ihn mit. Nach 15 Minuten kehren wir um und der Hut ist noch da. Als ich nach ihm greife, höre ich Protestrufe einer Asiatin, die behauptet, dass es ihr Hut sei und nennt die Marke, die im Hut steht. Na gut, dann halt ohne Hut weiter zu den Dünen, Fotostopp, zum Zabriski Point, CIMG0369dann zum Golden Canyon. Der Death Valley Experte hält das für ein wichtiges Highlight. Die Hitze bringt mich um und ich krauche nur noch. Ich warte im Schatten und Kater läuft die ganze Strecke. 40 Minuten hocke ich unter einem Felsvorsprung und warte und werde dauernd angesprochen, ob es mir gut geht. Als er wieder da ist, freue ich mich doch. Dann müssen wir noch den Artist Drive fahren, also eher gesagt ich muss fahren damit der Experte fotografieren kann. DSCN0357 DSCN0354 Badwater lassen wir natürlich auch nicht aus. Die verkrustete Salzkacke sieht aus wie Schnee. CIMG0384CIMG0383Dann müssen wir alles wieder zurückfahren, endlich geht es nach Vegas. Unser Hotel Travelodge liegt direkt neben dem Circus Circus und wir als Profis gehen erst einmal zum Souvenir Shop (angeblich der größte der Welt). Wir kaufen Magnete für den Kühlschrank und ne Kappe für Naisen, Tshirt für Julia (unsere Nachbarin). Mit Bier in der Hand schlendern wir Richtung Treasure Island. Vorerst enhemen wir einen Hot Dog und einen Riesencocktail im Totenkopfbecher (wie vor 5 Jahren). Kater muss grinsen und kann sihc doch nicht richtig ärgern, dass der Becher dem anderen im Keller bald Gesellschaft leistet. 23:00 ich falle total müde ins Bett und schlafe direkt ein, war aber auch ein aufregender Tag.CIMG0386DSCN0332

26. April South Lake Tahoe- Lone Pine


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Auf geht´s ins Warme, 16 Grad sind nix für mich. 4 ½ Stunden hat das Tablet ausgerechnet, aber gefühlt kommen wir kaum voran. In Bishop wird aufgetankt, sowohl der Jeep als auch wir bei Mc Donald`s . „Da weiß man, was man hat!“ Noch 57 Meilen bis Lone Pine. Wir haben ein tolles Hotel, der höhere Preis hat sich gelohnt. Wir springen erst einmal in den Pool, CIMG0323hier ist es schließlich heiß. Dann geht es ins Filmmuseum. Lone Pine mit seinen Alabama Hills war Kulisse unzähliger Western und Science Fiction Filme und auch heute noch. Der Film im Museum reist im Schnelldurchlauf durch die Cowboygeschichte. CIMG0335

Wir schauen uns noch die Ausstellungsstücke und Filmplakate an und machen uns auf den Weg zur realen Filmkulisse. Trotz gekaufter Karte mit sämtlichen Arches finden wir nur wenige, aber das Gebiet ist wirklich toll.CIMG0346 Den Ort hätte ich auch für einen Cowboyfilm ausgewählt. CIMG0348Noch ein 6inch Sandwich und zurück zum Hotel, in den Hot Tub mit drum herum sausenden Fledermäusen.CIMG0350

 

24. April Sacramento – South Lake Tahoe

              
Ich muss wieder fahren, schönen Dank! Wir sind schon um 11 Uhr an dem einfachen Motel. Die Motelbesitzerin verhandelt noch mit mir und für 20 Dollar extra gibt es noch eine komplette Küche dazu. Da wir eh so Lust auf Spaghetti haben, sagen wir zu. Wir checken direkt ein und kaufen Lebensmittel ohne Ende. Mit dem Auto fahren wir einmal um den ganzen See. CIMG0307Das wollten wir eigentlich mit dem Rad gemacht haben, aber es wäre dann doch zu weit und zu hügelig gewesen. Wir machen viele Fotostopps und wundern uns über die Hochhäuser im Städtchen Stateline, das versucht Las Vegas zu imitieren. Im Walk in bei Mc CIMG0315   Donald`s gibt es einen Kaffee und ein Eis und wir vertilgen es draußen, schnell, denn es wird schon sehr kalt.CIMG0311DSCN0303

Auf unserem Tablet schauen wir die zwei verpassten Folgen der heute show und schlafen bald ein.

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23. April Sacramento

CIMG0293Wir sind da geblieben. Das Wetter war einfach zu verführerisch, vor allem wenn man einen 30 Meilen Fahrradtrail direkt vor der Tür hat. Zu Fuß geht es am American River zur Fahrradvermietung. 50 Dollar pro Rad für den ganzen Tag findet Marcus zu viel. Nach einigen Überlegungen und Verhandlungen gibt es Rabatt, 40 Dollar pro Rad für den ganzen Tag, juchu. Mit der Straßenbahn fahren wir eine gefühlte so lange Strecke, dass wir nie den Rückweg mit dem Rad bewältigen können. Aber es geht ganz leicht mit einem Gatorade und Erdnüssen als Proviant von der Tanke. Wir sausen über den wunderbaren angelegten Fahrradweg entlang des Flusses. Wir sehen Rehe,CIMG0292 verrückte Leute und ganz viele joggende Mütter. Wieder in Hotelnähe angekommen, treibt uns der Hunger zu Mc Donald`s. Wir nehmen die Räder mit aufs Zimmer und legen uns zum Mittagsschlaf ins Bett. Besser geht`s nicht. Die Räder bringen wir kurz vor 19:00 Uhr zurück und schauen uns noch zu Fuß die Oldtown und Downtown von DSCN0289             CIMG0300CIMG0296   CIMG0301

CIMG0298                                   CIMG0295Sacramento an. Wir nutzen die Sonne bis zur letzten Minute aus.

22. April San Francisco – Stinson Beach- Sacramento

Der perfekte Tag: traumhaftes Wetter, anständiges Continental Frühstück und eine fast staufreie Fahrt über die Golden GateCIMG0270 bis zum Wanderausgangspunkt hinter der Lagune der Stinson Beach. CIMG0283Es gibt hier ganz viele Kondore und ihre Flugkünste sind beeindruckend. Wir fahren auf den Parkplatz und wundern uns, dass wir nicht alleine sind. Marcus hat vorher noch gemeckert: „ Ich gehe keine 4 Stunden wandern ohne was zu essen!“ Ich jaule etwas zu lautstark rum, dass wir das nicht überleben werden und bekomme von einer älteren Dame zwei Powerbars zugesteckt. Die letzten Bedenken, dass man uns die Karre aufbricht, sind wie weggewischt bei dem Autoaufkommen auf dem Parkplatz. Wir talpen los, zuerst durch den Wald, dann über den Küstenweg, vorbei an zwei Seen CIMG0281und dann beginnt die Kraxelei zu den beiden Wasserfällen. Mir hilft ein Wanderer mit beherztem Griff nach meinem Arm bei der kniffeligsten Abstiegsstelle. Der Alamere Wasserfall ist wie aus dem Bilderbuch, CIMG0286denn er fällt wunderbar direkt auf den Strand. Wir machen Fotos und essen die erbettelten Powerriegel. Marcus versucht den Wasserablauf zum Meer umzuleiten, mehr schlecht als recht.CIMG0285

Auf dem Rückweg treffen wir Ranger, angeblich sollen Nackte herumwandern. Wir zischen schnell ein verbotenes Bier(bevor der 4. Ranger kam) und setzten dann unsere Fahrt nach Sacramento fort. DA mir in Kurven schlecht wird, fahre ich erst einmal die erste Strecke. Nach dem Burger King wird getauscht und wir finden das Hotel fast auf Anhieb. Es liegt direkt am Fluss, tolle Lage. Im Hotel können wir endlich die Beförderungsbilder mailen, die gehen uns jetzt nicht mehr verloren!!!

Ein Spaziergang am Fluss lässt uns überlegen, noch eine Nacht dranzuhängen und den Fluss abzufahren. Ein Memorial Bike Trail ist vorhanden und der Fahrradverleih nur 1 km entfernt. Das ist doch ein Zeichen, oder?CIMG0288

 

21. April Küstenstraße nach San Francisco

DSCN0246Im Diner gab es Frühstück. Gut gestärkt ging es auf der Küstenstraße Richtung San Francisco. An den Seelöwen sind wir erst einmal vorbeigedüst, haben gedreht und standen oberhalb eines Sandstrandes voll mit sich sonnenden Seelöwen. CIMG0251  Immer weiter geht es auf der einsamen Küstenstraße nordwärts. CIMG0253Nach einigen Fotostopps sind wir endlich beim Traumwasserfallstrand Julia Pfeiffer. Er ist so schön, dass man ihn auch für ein gefälschtes Postkartenmotiv halten könnte. CIMG0255Zeit für einen Fahrertausch, den 17 Mile Drive für 10 Dollar hatte ich Marcus versprochen, daher fahre ich. Irgendwie sind wir in eine Tourifalle gefahren, denn die Küste vorher war wirklich viel schöner. Wir finden zunächst keine Unterkunft. An der Küstenstraße ist nichts mehr unter 110 Dollar zu bekommen plus Steuern. Wir kämpfen uns bis Pazifica durch und starten ein halbherzigen, aber bei 73 Dollar inklusive Steuern, Frühstück und Laundry kann man einfach nicht nein sagen. „We take it!“ und bekommen ein HomeofficeZimmer mit Kühlschrank, Mikrowelle und Flatscreen, was will man mehr.CIMG0262

Noch schnell Wäsche waschen und schlafen…morgen geht’s nach San Francisco.