20. April Anaheim- Santa Barbara- Solvang- San Simeon

Heute ist Beförderungstag, ich habe die Urkunde, die Marcus zum Hauptkommissar macht, im Gepäck, nur übergeben soll sie ein Polizist aus Amerika. Ausgedacht hatten wir uns, dass Marcus in Santa Barbara befördert wird. Der Weg dorthin ging über Anaheim, den Sunset Boulevard in Los Angles, Berverly Hills, Bell AirCIMG0232 bis zur Küste nach Malibu.

In Santa Barbara fragten wir bei der Touristen Information nach der Polizei. Dort angekommen war die Wache zu und man konnte nur klingeln. Nach dem Versuch mein Anliegen zu erklären, wurde mir geöffnet und ich versuchte erneut mein Glück. Eine Begriffsstutzige Polizisten wollte nichts machen und schon gar nichts unterschreiben, ganz nach dem Motto:“ Das haben wir noch nie gemacht!“ Enttäuscht setzten wir unsere Fahrt fort und gerieten durch Zufall oder Schicksal nach Solvang. Solvang ist ein dänisches Einwanderer- Städtchen und es ist wirklich einen Besuch wert mit ihren Windmühlen. CIMG0246Das Tanken klappte auf Anhieb und das Schild „Polizei“ war nicht zu übersehen.

Ein Versuch war es wert. Auf dem großen Parkplatz wollte gerade ein Wagen mit Sheriff- Aufschrift starten. Ich sprang aus dem Jeep und fragte an dem Wagen, ob sie 5 Minuten für mich Zeit hätten. Ich erklärte erneut das Beförderungsproblem und Jamie der Polizist begriff sofort und stieg aus dem Auto aus. Er nahm die Urkunde und überreichte sie Marcus fotogen direkt vor der Sheriffkarre mit einem Super-Grinsen. Er unterschrieb das Empfangsbekenntnis und freute sich mit uns über Marcus Beförderung. Der deutsche Patch machte Jamie verlegen, weil er uns auch einen von sich geben wollte, aber für uns zählte die Urkunden Übergabe viel mehr

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Wir bedankten uns und fuhren glücklich durch Solvang, hielten nochmal an, machten Fotos und aßen das Subaway Footlong im Park.CIMG0244 Wir waren so glücklich, dass alles doch noch so schön gelaufen war. Die Weiterfahrt hatte alles zu bieten, riesige Felder, saftige Hügel, Dünen und immer wieder das Meer mit vielen schönen Stränden. Cayucos war irgendwie düster mit dem großen Felsen in der Morro Bay, in Cambria gab es nicht mehr viel Quartiere, genauer gesagt keine mehr am Wochenende mit strahlendem Sonnenschein. Gestrandet sind wir im San Simeon im Motel 6, besser als nix.

19. April Anaheim Disneyland

Riesenfrühstück bei Mc Donald`s, da das Continental Breakfast vom Hotel nix außer Süßkram hergibt.CIMG0226 Zu Fuß gehen wir zum Eingang von Disneyland und Adventureland und da haben wir den entscheidenden Fehler gemacht, wir haben uns für Disneyland entschieden. Es ist total hip mit Mickey Mouse Ohren in allen Variationen durch den Park zu laufen. Mädchen auch gerne im Prinzessinnenkleidchen. CIMG0227Zwei Hauptattraktionen liefen gar nicht und so mussten wir uns mit dem Rest begnügen. CIMG0230Dank Fast Pass sind wir 2 Indiana Jones, 2 Star Treck gefahren. Trotz des eher langweiligen und völlig überfüllten Parks hielten wir es von 11:00 bis 21:30 aus, denn da startete das Feuerwerk und das war wirklich schön.

 

17. April San Diego- Anaheim

Vom Liquor Store, der auch gleichzeitig ein Deli ist gabs das Frühstück. Rührei mit Bacon und Toast-alles aus der Mikrowelle. CIMG0187Um 09:00 gings auf den Freeway mit viel Küste Richtung Anaheim. CIMG0188Um 12:00 Uhr waren wir schon da und bekommen auch schon das Zimmer. Das angrenzendes Shopping Center war zu schicki micki und darum fuhren wir mit dem Jeep nochmals los. Bier, Zahnseide und Mc Donald`s. Inzwischen ist es 16 Uhr und wir wollten noch mal nach L.A. rein. Zur Bahnstation und dann bis Union Station. Dort ein neues Ticket für die Metro und Richtung Hollywood. Wir kamen direkt am Walk of Fame aus und werden von Supergirl und Catwoman in Empfang genommen, CIMG0199Spiderman wurde gerade von der Polizei festgenommen. Zuerst muss jedoch das Hollywood SignCIMG0189 im Berg fotografiert werden. Am Walk kaufte ich mir für 1 Dollar ein Foto mit Batman. CIMG0194Bei der Fotosession mit den Händen im Beton von Arnold Schwarzenegger CIMG0200             CIMG0204scheine ich meine Kappe verloren zu haben, irgendwie ist sie weg. Dafür gibt es aber super leckere Pizzaslices vom echten Italiener und einen free Softdrink.

Zurück am Union Station kurz nach 20 Uhr fährt kein Zug mehr nach Anaheim von der Gesellschaft, mit der wir gekommen waren. Erst wieder um 22:10 mit einer anderen Gesellschaft, dumm nur, dass wir schon die Fahrkarten gekauft hatten. Jetzt also neue Karten bei Amtak besorgen. Die wollten jedoch einen Ausweis von jedem sehen. Ich hatte meinen nicht dabei. Also entweder Taxi oder was auch immer. Eine Servicefrau gibt uns den Tipp einfach das Ticket am Automaten zu ziehen, der würde keine Personalien verlangen. Gesagt, getan und noch 90 Minuten zittern, ob Amtak mich   ohne ID in den Zug lässt. Aber alles kein Problem. Mit 10 minütigen Verspätung kommen wir um 23:10 im Hotel an, endlich.

16. April San Diego

Sandwiches von der Tanke und free Coffee vom Hotel. Wir gehen zum Hafen und suchen den ganzen Pier nach der Fahrradverleihstation ab, nix. Wir entscheiden uns für öffentliche Verkehrsmittel und fahren mit Straßenbahn und Bus über die Brücke nach Coronado und dämmert es uns, dass der Fahrradverleih hier sein könnte. Kurz das berühmte Hotel CIMG0177fotografiert, um dann bei subway 2 Fotlongs reinzuschrauben.Wir leihen dann die RäderCIMG0181 und fahren innerhalb einer Stunde um die Insel.CIMG0182
CIMG0184 Nach Kaffeestärkung „medium“, CIMG0183der Becher ist auch als geteiltes Getränk viel zu viel. Mit dem Bus geht es wieder zurük nach San Diego. Das Straßenbahnnetz haben wir voll ausgekostet bis zur Old Town und dann die restlichen Linien noch hin und her. Kurzer Aufenthalt im Hotel für ein Nickerchen, während im Nachbarzimmer sich ein Pärchen hörbar vergnügt. Marcus bekommt von alledem Dank seiner Ohrenstöpsel nichts mitbekommt.

Wir laufen noch ein Blocks zur Shopping Mall und essen chinesisch, die heiß ersehnte  Kartoffel an der Kartoffelbude war leider aus. Im Liquor Store fragt man mich nach meinem Ausweis, weil ich eine Dose Bier kaufen wollte. Den hatte ich mal wieder nicht dabei und musste mein Alter und mein Geburtsdatum nennen, dann gab es Bier.

15. April Palm Springs- San Diego

Wir beginnen beim Zahnarzt. Marcus braucht eine Krone und man hofft, dass der Zahn den Urlaub gut übersteht bis er sein Krönchen zu Hause bekommt. Ich habe auch etwas am Zahnfleisch, das auch behandelt werden muss. Alles irgendwie doof. Mama ruft an. Oma ist aus dem Bett gefallen und hat starke Prellungen. Peter hat immer noch schlimmen Rücken und wartet auf Spritzen in einer Spezialklinik. Das Wetter hier macht es auch nicht besser, stark Wolken verhangen fahren wir nach San Diego. Das auf minimalistisch getrimmte Motel 6CIMG0174 ist schon seltsam, dafür liegt es gut. Wir raffen uns noch einmal auf und fahren mit der Straßenbahn(Trolley) bis zur Grenze und werden gefühlt tausend Mal kontrolliert. Wir wackeln zu FußCIMG0172 über die Grenze und haben eigentlich schon keine Lust mehr. Zurück auf der amerikanischen Seite besuchen wir noch die Outlets und kaufen Zahnpasta. Im Hotel schlafen wir eng aneinander gedrückt, da es etwas kühl ist, dafür aber sehr kuschelig.CIMG0173CIMG0176

14. April Palm Spings-Mecca- Painted Canyon

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Mecca. Dank tablet werden wir gut navigiert. Unser durstiger JeepCIMG0136braucht Benzin und wir stellen uns ziemlich unbeholfen an. Wir wissen keinen Postleitzahlencode und der Tankvorgang wird abgebrochen. Am Schalter kaufe ich für 30 Dollar Benzin, das reicht gerade mal für den halben Tank. Wir finden den Canyon nicht und fragen bei einer mexikanischen Familie nach, denn Mecca ist fest in mexikanischer Hand. Der kleine Sohn wird gerufen und soll übersetzen, aber auch er hat noch nie etwas vom Painted Canyon gehört.(dabei wohnen sie im Painted Canyon Komplex). An der Tankstelle hilft man mir weiter und sagt, dass man 4 Rad braucht, um nicht stecken zu bleiben. Haben wir natürlich mit unserem Jeep und der Canyon ist ganz in der Nähe.Über die Dirt Road fahren wir komplett mit 2 Rad Antrieb durch die verschiedenen Schluchtwände bis zum Parkpatz direkt am Canyon. Wir sind nicht die einzigen. Viele Autos stehen dort und auch auf dem Weg durch den Canyon sind einige Wanderer unterwegs. CIMG0156

Wie folgen dem Steinpfeil und klettern behände in den Seitenarm des Canyons. Über mehrere Leitern DSCN0182geht es in dem Slot bergauf und irgendwann stehen wir oben auf dem Canyon und lassen uns fotografieren. DSCN0185Dem Rundweg folgend und nach dem Weg fragend geht es über den Rand des Canyons wieder hinab. Eine Pause im Schatten nach1, 5 Stunden Wanderung und weiter geht’s. Drei Leute kommen uns entgegen und fragen nach dem Weg aus dem Canyon. Wir zeigen und beschreiben den Weg und gehen weiter durch den Canyon Richtung Parkplatz. An einer Gabelung sehe ich eine große Leiter und wir klettern auch dort eine CIMG0161Leiter nach der anderen hoch, höher und gefährlicher als der Beginn der Wanderung. Wir stehen wieder in einem Slot Canyon. Marcus will lieber einen Umweg in Kauf nehmen als noch einmal über die gefährlichen Leitern zurück zu klettern. Irgendwann schalten wir den Tablet ein, um uns über GPS zu orientieren. Der Parkplatz scheint recht nah und wir gehen weiter und klettern aus dem Canyon raus. Vorher hat Marcus noch einen Coyoten entdeckt, der wie ein Gecko die Felswände hochläuft und am Rand der Schlucht verschwindet. CIMG0159Oben am Canyon orientieren wir uns an Steinmännchen und verlaufen uns total. Wir denken unsere Fotostelle ausgemacht zu haben und überlegen schon, ob wir noch an den Salton Sea fahren sollen. Die Stelle ist nicht die Fotostelle, gefühlt liegen eine Unzahl an Schluchten dazwischen, alle Weg enden im Nichts und innerhalb der Schluchten an großen unüberwindbaren Felsstufen. Wir haben nicht mehr viel Wasser und mir geht es schlecht, ich mache langsam schlapp. Wir entscheiden uns zurück zum Leiter-Canyon beim Coyoten zurückzugehen. Irgendwie sieht plötzlich alles anders aus oder gleich aus. Wir finden einen Einstieg in den Canyon, sind aber beide nicht sicher, ob es der richtige ist. An der unüberwindbaren Felsstufe, die vorher schon mal gesehen haben, sind wir sicher, wir sind falsch. Panik macht sich breit, wir wissen nicht mehr wie wir rausfinden sollen. Das Wasser ist so gut wie leer und ich sehe keine Chance mehr hier wieder rauszukommen. Marcus wählt die Notrufnummer. Beim 3. Mal klappt es und er drückt mir das Handy in die Hand- Eine Polizistin braucht eine Weile um das Problem zu verstehen. Dann stellt sie fragen: „Wo ist euer Auto?“, „Wie weit seid ihr in den Canyon gelaufen?“, „Was seht ihr?“, „Steht ihr im Canyon oder seid ihr auf dem Rand ?“ Ich beantworte alles. Die Verständigung wird durch den starken Wind erschwert. Ich schreie in das Handy und Marcus sucht auf dem Tablet die GPS Koordinaten. Die Polizistin hält die Verbindung und sagt, dass ein Flugzeug in der Nähe ist und gleich zu hören und zu sehen sein muss. Endlich sehen wir das Flugzeug, Marcus winkt mit der Tablethülle und seinem weißen Ersatztshirt. Das Flugzeug fliegt einen Kreis um uns, fliegt weg, dreht aber wieder zu uns um und kreist dann direkt über uns. Wir können Highway Patrol lesen. Ich erzähle alles der Polizistin und dann kommt er….der Hubschrauber,CIMG0162 unsere Rettung. Die Polizistin bricht das Gespräch ab, damit der Hubschrauber Pilot uns anrufen kann. Er braucht drei Landeversuche auf dem Rand des Canyons, da der Wind so stark ist. Der Hubschrauber steht, der Copilot steigt aus und winkt uns heran. Ich bin zuerst dort und klettere über die Kufe hinein und will hinten Platz für Marcus machen. Es gibt nur einen Sitzplatz und so fliegen meine Retter Darling und Adams nur ein paar Minuten zum Parkplatz.CIMG0164

Selbst von oben kann man sich nicht orientieren, alles gleicht einem Schlucht Labyrinth. Wir landen am Parkplatz, ich laufe in gebückter Haltung zum Auto. Dort steht noch ein anderes Auto, die Besitzer von dem Auto stehen außerhalb und beobachten das Spektakel. Der Mann will mir Wasser geben und drückt mir eine Orange in die Hand. Ich erzähle dem Par von unserer ausweglosen Situation. Sie sind beide betroffen und freuen sich mit mir als der Hubschrauber zum zweiten Mal landet, diesmal mit Marcus. Auf dem Rand des Canyons war uns der Preis für die Rettung egal, es ging wirklich nur ums Überleben. Wir hielten die Kreditkarten bereit, aber die Rettung hat nichts gekostet. Wie heißt es so schön? „Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos!“ und hier hat es voll gestimmt.

Marcus kam mit einem Lächeln auf das Paar und mich zu mit den Worten:“ Ich wollte schon immer mal Hubschrauber fliegen!“ Der Hubschrauber stieg wieder hoch und verschwand mit unserem erleichterten Winken aus der Schlucht.

So ein Glückstag werde ich nie vergessen, Danke an die Welt nach 8 Stunden im Canyon.

Wir fahren aufgewühlt aus dem Canyon und schießen noch ein paar Fotos als Erinnerung. Auf dem Weg nach Palm Springs tobt ein Sandsturm über die Autobahn, aber auch das ist egal, ebenso unsere Sonnenbrände an den verschiedensten Körperstellen. In Palm Springs stoppen wir bei Jack in the Box und essen Salat und Burger. Geschmeckt hat es nicht, aber irgendetwas muss man ja essen. Vor dem Restaurant sitzt ein Penner mit einem Schild: „Hungry, god bless you!“ Nach dem Essen bringe ich ihm unseren Muffin und eine Dose Bier. Er bedankt sich und winkt uns mit dem halben Muffin im Mund zum Abschied zu.

In Palm Springs fotografiere ich noch Marilyn MonroeCIMG0171 und kann die Ereignisse nicht ausblenden. Wo war unser Fehler? Wir haben zusammen immer unseren Weg gefunden. Wir sind doch so erfahren. Die ganze Nacht grübele ich noch.

Was haben wir für ein Glück gehabt, plötzlich ist alles egal, Geld, Schmerzen, allein das Rauskommen zählt. Ich will mich in Zukunft nicht mehr über Kleinigkeiten aufregen, denn so eine Erfahrung lässt einen das Leben neu überdenken.

 

 

13. April Palm Springs und Canyons

CIMG0155 Frühstück im Hotel mit Cereals, Bagels, Muffins und Kaffee, das übliche halt.Danach waren wir zweimal zum Zahnarzt, der fast direkt gegenüber vom Hotel ist. Um 08:30 Uhr ist die Praxis noch geschlossen, dann sind wir wieder um 09:00 Uhr hin, aber auch da keine Reaktion. Zwei Anrufe vom Hotel aus gibt die Erklärung:“ Samstag, kein Zahnarzt!“CIMG0147, dann eben Montag. Wir fahren zum nahe gelegenen Indian Canyon und schauen uns zuerst den Andreas und Murray Canyon an. Es ist das Wohlfühlgebiet von KlapperschlangenCIMG0153

und wir sehen direkt eine kleine auf dem Parkplatz.

DSCN0175Im Palm Canyon begeben wir uns auf eine Wanderung und haben die Hitze und die Entfernung unterschätzt und sind ganz schön durstig. Der Rundweg war im nachhinein dann doch lohnenswert mit einer kleinen Kletterpartie.DSCN0180Marcus hat sich einen Splitter in den Finger gejagt und macht einen Staatsakt draus. Wieder am Auto trinken wir heimlich eisgekühltes Bier aus unserer Kühlbox. Alkohol trinken in der Öffentlichkeit ist außerhalb von Bars verboten.Aber Bier hat nun mal die besten Elektrolyte überhaupt, behaupte ich mal.

Im Hotel ist eine geniale Pool-Technoparty im vollen Gange. Es gibt Burger vom Grill und Cocktails. CIMG0146Wir schnappen uns jeder 2 Cheeseburger und chillen zusammen mit Strawberry Daiquiri in der Hängematte. Um uns rum schwirrt ein Kolibri, uns geht es wirklich super an diesem Abend.

 

12. April Las Vegas – Palm Springs

CIMG0131Wir frühstücken bei Mc Donald`s und checken im Hotelzimmer über den Fernseher aus. Auf dem Weg zum Joshua Tree Park verfahren wir uns kurz, das ist aber egal, weil wir in Schildkrötenland sind.CIMG0134 Wir sind so früh unterwegs, dass wir die Wüstenschildkröten auf der Straße rechtzeitig entdecken und ich sie vorsichtig von der Fahrbahn trage. CIMG0133Es wichtig eine Schildkröte so zu tragen, dass sie keine Angst bekommt, denn dann macht sie unter sich. Das ist für Wüstenschildkröte so gut wie das Todesurteil, denn die Blase ist ihr Wasserreservoir. Also von vorne der Schildkröte die komplette Hand unter den Bauchpanzer schieben, so dass sie denkt sie hat Bodenkontakt und dann vorsichtig transportieren. Ich habe zwei Schildkröten weggetragen, ohne dass sie nur einen Tropfen Pi gemacht haben.

In dem Örtchen 29 Palms gehen wir zu Subways, das einzige relativ gesunde, was man in den USA essen kann. Wir kaufen eine Kühlbox, ein absolutes Muss in Amerika und packen sie mit Getränken, Lebensmitteln und Eis zur Kühlung voll.

Vor dem Nationalpark CIMG0135kaufen wir uns den Jahreszutrittspass und bewundern den „SkullRock“, CIMG0138der wirklich wie ein Totenkopf aussieht. Wir wandern bei locker über 30 Grad durch das Hidden Valley und fotografieren die Felsformationen.CIMG0140

In Palm Springs finden wir unser vorgebuchtes Hotel und gehen abends noch Downtown um Pizza zu essen. Palm Springs ist die Stadt für Reiche. In den Lokalen wird ein Sprühnebel zur Kühlung der Gäste dauernd von den Dächern abgegeben, damit man draußen auch noch angenehm temperiert sitzen kann.

Marcus hat sich eine Ecke vom Zahn abgebrochen, morgen geht es erst einmal zum Zahnarzt.

11. April 2013 Frankfurt- Las Vegas

Unser Flug geht von Frankfurt nach Las Vegas, die ideale Reiseroute, da die Anfahrt zu den Unterkünften in Vegas sehr schnell geht. Wir fliegen genau 11:20 Stunden und haben die Cocktails an Bord sehr genossen. Die Einreise dauert mal wieder ewig und auf den Leihwagen warten wir dann auch wieder. Es scheinen sich alle für Rentalcars entschieden zu haben, denn die Schlange scheint endlos. Wir entscheiden uns für den Jeep und fahren zum vorgebuchten Excalibur Hotel.CIMG0127

Wir schaufeln uns am Buffet das Essen rein, kippen noch die Freedrinks an der Bar und dann geht´s ab aufs Zimmer. Unsere erste Nacht in Vegas.

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